Allgemeine Informationen für Matthäus
Gemeindeversammlung am 23.01.2011
Allgemeine Informationen für Matthäus
Gemeindeversammlung am 23. Januar 2011
Für den 23. Januar hatte der Ortsältestenrat im Anschluß an den Gottesdienst zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Ungefähr 40 Gottesdienstbesucher folgten der Einladung.
Bevor Pfarrer Förschler die Planungen für das laufende Jahr vorstellte, gab Frau Schiewer einen Bericht über die Tätigkeit des Ältestenrats im vergangenen Jahr seit der Gemeindeversammlung am 21. März 2010.
Bericht der Arbeit des Ortsältestenrats Matthäus
Bis zu den Sommerferien war die Arbeit des Ältestenrats vor allem durch die Organisation der Vakanz bestimmt: Dies betraf alle Bereiche des Gemeindelebens, die Gottesdienste, die Kinder- und Seniorenarbeit, die ökumenische Zusammenarbeit mit St. Albert, den Umbau des Gemeindezentrums mit der beginnenden Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Chummy und natürlich auch die Position der Matthäusgemeinde in der Pfarrgemeinde West. Nebenher liefen nach der Ausschreibung der Stelle die Gespräche mit dem Bewerber, Herrn Förschler, die Organisation seiner Vorstellung in unserer Gemeinde und schließlich der Wahl.
Noch vor den Sommerferien feierten wir eine ganze Reihe besonderer Gottesdienste: Ende März einen Familiengottesdienst mit dem Kindergarten und einen Familiengottesdienst zu Pfingsten mit dem Singprojekt von Frau Bollinger zum Turmbau zu Babel. Der zweite Pfingstgottesdienst wurde durch das Singprojekt von Frau Baltrusch für Erwachsene gestaltet. Neben dem Singprojekt konnten wir vor den Sommerferien für die Kinder wieder eine Kindersommernacht organisieren, für die Senioren einen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Lieder, an dem trotz hitzebedingtem schwachen Besuch die Stimmung gut war. Der wöchentliche Kindergottesdienst etablierte sich immer mehr, wird mittlerweile von einem starken Team getragen und ist aus unseren Sonntagen nicht mehr wegzudenken. Mit St. Albert gab es eine gemeinsame Bibelwoche, die von Frau Pfarrerin Nuber mitgestaltet wurde.
Der Umbau unseres Untergeschosses wurde vom Ältestenrat begleitet.
Mietvertrag und Hausordnung mußten zusammen mit dem Ältestenkreis der Pfarrgemeinde West und dem Trägerverein des Jugendzentrums diskutiert werden. Auch die Zusammenarbeit mit „Chummy“ wurde besprochen, und so konnte bereits am Ende der Sommerferien als erste gemeinsame Aktion ein Flohmarkt auf unserem Parkplatz stattfinden.
Seit Oktober 2009 entstanden unter der aktiven Mitarbeit einer größeren Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gemeinde die Pläne zum Umbau des Erdgeschosses.
Der Ältestenrat hat sich seit Beginn des vergangenen Jahres intensiv bemüht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle interessierten Gemeindeglieder über seine Arbeit und alle Aktivitäten unserer Gemeinde regelmäßig zu unterrichten. Dies erfolgte durch Mitarbeiter- und Gemeindeversammlungen, durch Mitarbeiterbriefe und durch die Veröffentlichungen im Gemeindebrief und auf der Homepage.
Abschließend wäre noch einmal zu bemerken, daß während der Vakanz alle Belange der Matthäusgemeinde, vom fehlenden Papier für den Kopierer über die Hausmeisterdienste bis zur inhaltlichen Gestaltung der Gottesdienste vom Ortsältestenrat entschieden und erledigt werden mußten.
Die mit dem Ortsältestenrat abgestimmte und in Sachfragen auch immer wieder diskutierte Arbeit unserer beiden Vertreterinnen, Christine Sachs und Christine Kiesinger, im Ältestenkreis West soll an dieser Stelle hervorgehoben.
Erfreulich waren für unseren Ältestenrat die Gespräche mit dem Bewerber auf unsere Pfarrstelle, die Organisation des Vorstellungsgottesdienstes, der dazugehörenden Gemeindeversammlung und schließlich des Wahlgottesdienstes, denn alle diese Bemühungen erfolgten ja nun in der Hoffnung, unsere Pfarrstelle bald wieder besetzt zu sehen. Nach der Wahl setzten dann auch sofort die gemeinsamen Planungen ein, einerseits für die Amtseinführung, andererseits darüber, wie sich das Gemeindeleben mit unserem neuen Pfarrer gestalten würde.
Und so konnte bereits am ersten Sonntag nach den Sommerferien eine erste Mitarbeiterversammlung zum Kennenlernen und Planen stattfinden.
Die Amtseinführung Ende September war ein großes Fest für die ganze Gemeinde, und mit der Teilgemeindeversammlung in Lehen setzten wir ein Zeichen, daß wir auch für diesen Teil unserer Gemeinde nach einer guten Lösung suchen.
Seit Herr Förschler da ist, haben wir viele besondere Gottesdienste miteinander gefeiert: mehrere Familiengottesdienste, davon einen mit dem Kindergarten, den Gottesdienst zur „Kunst in der Kirche“, der mit einer kleinen Ausstellung in unserer Kirche verbunden war, einen ökumenischen Gottesdienst mit unserer Partnergemeinde St. Albert mit Dialogpredigt und Gottesdienste mit den Schulanfängern und den Konfirmanden; außerdem Andachten zu St. Martin, zur Friedensdekade und die Adventsandachten.
Zu Ehren der Kirchgeldspender organisierten wir erstmals ein Konzert. Der Seniorennachmittag im Advent war sehr gut besucht, und besonders die verschiedenen Aktionen für Kinder (Kirchenübernachtung, der Erntedank-Kindertag, zwei Bastelvormittage im Advent, das Krippenspiel mit seinen Proben) erfreuten sich überwältigenden Zuspruchs.
Das bestärkte uns darin, unser Profil innerhalb der Westgemeinden als eine Gemeinde, die sich besonders um die Arbeit mit Kindern und Familien bemüht, stärker herauszustellen und für das Jahr 2011 zu festigen.
Daß die Krippenspielproben und während der Umbauphase auch die Kindergottesdienste im Jugendzentrum „Chummy“ stattfinden können, ist wie auch der gemeinsame Weihnachtsbasar unseres Kindergartens zusammen mit den Jugendlichen des Jugendzentrums auf unserem Parkplatz ein Zeichen für die fortgesetzte gute Zusammenarbeit mit diesem Jugendtreff.
Von den weiteren Bemühungen des Ältestenrats sind vor allem die Organisation der Aktion „Brot für die Welt“ und des ökumenischen Adventskalenders in der Adventszeit hervorzuheben sowie die fortgesetzten Planungen und Realisierungen des Erdgeschoßumbaus, die mit der Einrichtung des Dienstzimmers unseres Pfarrers begannen und deren Verlauf die Gottesdienstbesucher nun von Woche zu Woche verfolgen können.
Pfarrer und Ältestenrat arbeiten in allen Belangen der Gemeindeorganisation hervorragend zusammen. Dies begann mit den gemeinsamen Überlegungen zur liturgischen Gestaltung unserer Gottesdienste und setzt sich nun bei der Jahresplanung, aber auch bei der Besprechung der alltäglichen Belange der Gemeinde fort.
Um unsere Arbeit auf einen etwas größeren Kreis ausweiten zu können, würden wir uns darüber freuen, wenn wir weitere Mitglieder in den Ältestenrat berufen könnten. Besonders ein Mitglied aus Lehen wäre wünschenswert. Deshalb bitten wir Interessierte darum, sich bei uns zu melden.
Bericht aus dem Ortsältestenrat
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Bericht aus dem Ortsältestenrat
Mit der Wahl von Herrn Pfarrer Förschler im Mai wurde eine große Last und Belastung von unserem Ältestenrat genommen: Denn bis dahin stand für uns ja immer die Frage im Raum: Wie lange noch werden wir ohne geistliche Leitung für die Gemeinde verantwortlich sein? Natürlich gab es auch nach der Wahl noch genug für uns zu bedenken und zu tun, doch in den vergangenen Wochen konnte sich der Ältestenrat bereits über die Beratung und Unterstützung unseres zukünftigen Pfarrers, Herrn Förschler, freuen: Herr Förschler nahm bereits an allen unseren Sitzungen teil, und war an allen Planungen beteiligt, angefangen von der Gottesdienstplanung für die Zeit nach den Sommerferien über das Konfirmandenkonzept bis zum Umbau unseres Erdgeschosses. Hierfür sind wir ausgesprochen dankbar und stürzen uns mit um so größerem Elan in die Vorbereitungen zur offiziellen Einführung von Herrn Förschler in sein Amt als Gemeindepfarrer des Predigtbezirks Matthäus. Aus diesem Anlass möchten wir zwei Einladungen aussprechen.
Einladung zur Mitarbeiterinformation
am 12. September im Anschluss an den Gottesdienst
Herr Pfarrer Förschler und der Ältestenrat laden alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Matthäusgemeinde herzlich zu einem Informationstreffen ein. Thema des Treffens ist:
Die Vakanz ist zu Ende! Wie geht es weiter?
Einladung zum Gottesdienst zur Amtseinführung von Herrn Pfarrer Förschler
am 26. September um 11 Uhr
Wir laden alle Gemeindeglieder herzlich zur Amtseinführung unseres neuen Pfarrers ein! In dem feierlichen Gottesdienst, zu dem alle Bezirke der Pfarrgemeinde West eingeladen sind, wird Herr Förschler von Herrn Dekan Engelhardt in sein Amt eingeführt werden. An der Gestaltung des Gottesdienstes wirken der Kinderchor unter Leitung von Frau Bollinger und die Evangelische Studierendenkantorei mit.
Gleichzeitig mit dem Gottesdienst findet ein Kindergottesdienst statt!
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zu einem Empfang in unserem Gemeindezentrum ein.
Auf einen überfüllten Kirchenraum freuen sich
Ernst-Otto Blachnitzky und Regina D. Schiewer
Informationen im Einzelnen
Jugendzentrum Chummy: Nachdem Chummy seine Arbeit nun bereits vor einigen Wochen aufgenommen hatte, fand nun am 23. Juli die offizielle Eröffnung des Jugendzentrums unter Mitwirkung von Herrn Dekan Engelhardt und Herrn Bürgermeister Ulrich von Kirchbach statt. Herr Jung, der Jugendsozialarbeiter der Einrichtung, berichtete, dass Chummy von den Jugendlichen gut angenommen werde und bereits jetzt in der warmen Jahreszeit jeden Tag ungefähr 30 Jugendliche die Angebote des Jugendzentrums wahrnähmen. Ein ‚Tag der offenen Tür’ ist für Oktober geplant. Doch bereits jetzt sind alle Interessierte herzlich eingeladen, einfach einmal vorbeizuschauen und sich ein Bild von der Arbeit im Jugendzentrum zu machen.
Umbau Erdgeschoß: Die Planungen für den Umbau der Erdgeschosses sind abgeschlossen. Ein Übersichtsplan kann im Kirchenvorraum eingesehen werden. Vermutlich werden die Umbaumaßnahmen im Januar des kommenden Jahres beginnen.
Wahl von Herrn Pfr. Förschler
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. Oktober 2010 um 12:20 Uhr
Viele von Ihnen waren am 9. Mai beim feierlichen, von Herrn Dekan Engelhardt geleiteten Wahlgottesdienst. Für alle anderen die Information: Das Wahlgremium hat Herrn Förschler mit der Mehrheit der Stimmen zum neuen Pfarrer der Matthäusgemeinde gewählt. Die Wahl wurden von Herrn Pfr. Wolfgang Schmidt (ev. Erwachsenenbildung und Dekanstellvertreter) geleitet, der sich auch freundlicherweise bereit erklärt hat, den Gottesdienst zu Trinitatis in unserer Gemeinde zu übernehmen.Die Berufung von Herrn Pfr. Förschler wird durch unseren Landesbischof vermutlich zum 1. September erfolgen.
Da Frau Jäger-Fleming und ihre Familie nun einen Wohnung in der Wiehre gefunden haben, wird Herr Förschler bis zu seinem Amtsantritt die Wohnung in unserem Gemeindezentrum beziehen können.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem zukünftigen Pfarrer und begrüßen Herr Pfarrer Förschler ganz herzlich!
Bericht Vorstellungsgottesdienst am 25.04.2010
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Bericht vom Vorstellungsgottesdienst und der Gemeindeversammlung am 25. April 2010
Am 25. April wurde in unserer Gemeinde um 10 Uhr ein Gottesdienst gehalten, in dem sich der Bewerber auf die Pfarrstelle im Predigtbezirk Matthäus, Herr Pfarrer Förschler, der Gemeinde vorstellte. Der Gottesdienst wurde von Frau Pfarrerin Nuber, die die Taufe im ersten Teil des Gottesdienstes übernommen hatte, und von Herrn Pfarrer Förschler, der die Predigt hielt, gemeinsam gestaltet. Mit ungefähr 120 Besuchern hatten viele Gemeindeglieder die Gelegenheit wahrgenommen, den Bewerber kennenzulernen. Auch Herr Dekan Engelhardt, Herr Schuldekan Jeub und die Vorsitzende der Stadtsynode, Frau Springmann, nahmen am Gottesdienst und an der anschließenden Gemeindeversammlung teil.
Die Gemeinde hatte bei der Gemeindeversammlung die Gelegenheit, Fragen an Herrn Pfarrer Förschler zu richten und so den ersten, im Gottesdienst gewonnen Eindruck zu vertiefen. Von dieser Gelegenheit machte knapp die Hälfte der Gottesdienstbesucher ausgiebig Gebrauch. Fast anderthalb Stunden stand Herr Förschler uns Rede und Antwort über seinen beruflichen Werdegang, seine theologischen Überzeugungen, seine Vorstellungen von der Arbeit im Gruppenpfarramt der Pfarrgemeinde West und seine Bereitschaft im Predigtbezirk Matthäus als unmittelbar ansprechbarer Seelsorger zu wirken. Als die Gemeindeversammlung nach der langen Befragung in Abwesenheit des Bewerbers um ihr Votum gebeten wurde, zeigte sich eine große Zustimmung mit wenigen Enthaltungen.
Der Ortsältestenrat tagte in einer außerordentlichen Sitzung direkt im Anschluss an die Gemeindeversammlung, da er vom Wahlgremium, dem die Ältesten des Ältestenkreises West, die Pfarrer der Westgemeinden, der Dekan und die Vorsitzende der Synode angehören, um seine Empfehlung gebeten worden war. Unter Berücksichtigung von drei langen Gesprächen mit Herrn Pfarrer Förschler und dem eindeutigen Votum der Gemeindeversammlung hat der Ortsältestenrat nun dem Wahlgremium empfohlen, Herrn Pfarrer Förschler als Pfarrer für den Predigtbezirk Matthäus in der Pfarrgemeinde West zu wählen.
Der Wahlgottesdienst wird am 9. Mai um 18 Uhr in der Matthäuskirche von Herrn Dekan Engelhardt gehalten werden. Die Wahl findet während des Gottesdienstes statt, und auch das Wahlergebnis wird während des Gottesdienstes bekanntgegeben. Bei einer Wahl von Herrn Förschler wird die Berufung durch Herrn Landesbischof Fischer innerhalb der nächsten Wochen vermutlich zum 1. September 2010 erfolgen.
Gemeindeversammlung vom 21. März
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 31. März 2010 um 13:50 Uhr
Bericht aus der Gemeindeversammlung vom 21.3.2010
Vorbemerkung: Unsere Gemeindeversammlung war keine ordentliche Gemeindeversammlung im Sinne der Grundordnung der Badischen Landeskirche, da Matthäus nun ein Predigtbezirk und keine Kirchengemeinde ist. Unsere Teilgemeindeversammlung hatte somit den Charakter einer Informationsveranstaltung, zu der wir als Ortsältestenrat (neue Bezeichnung seit 1. Januar) einluden. Aus diesem Grunde wurde weder eine Vorsitzende/ein Vorsitzender gewählt, noch war eine formelle Tagesordnung nötig.
An der (Teil-)Gemeindeversammlung, die am 21. März um 18 Uhr stattfand, haben viele ehrenamtliche Mitarbeiter, aber auch eine ganze Reihe „normaler“ Gemeindeglieder teilgenommen, so daß wir uns über einen Kreis von 50 Interessierten freuen konnten. Darüber hinaus waren Herr Dekan Engelhardt, Herr Pfr. Dr. Bayer als Vakanzvertreter, Herr Stemmer, der Vorsitzende des Ältestenkreises West, sowie Herr Wejwer, der neue Gemeindediakon der Kirchengemeinde West, unserer Einladung gefolgt.
Wir wollen Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Themen und Informationen geben.
I. Stand der Stellenausschreibung
- Herr Dekan Engelhardt informierte darüber, daß es einen Bewerber auf die Pfarrstelle des Predigtbezirks Matthäus gebe, der sich in einem Vorstellungsgottesdienst am 25. April der Gemeinde vorstellen werde. Der Name des Bewerbers konnte aus rechtlichen Gründen am 21. März noch nicht genannt werden.
- Im Anschluß an den Vorstellungsgottesdienst wird eine Gemeindeversammlung stattfinden, bei der die Möglichkeit besteht, den Bewerber näher kennenzulernen. Die Gemeindeversammlung wird auch gebeten werden, ihr Votum zu dem Bewerber abzugeben, um so den Ortsältestenrat bei seiner Empfehlung an den Ältestenkreis West zu unterstützen. Der Wahlkörper wird gebildet vom Ältestenkreis West, ergänzt um Herrn Dekan Engelhardt und Frau Springmann, die Vorsitzende der Synode. Wenn die Wahl zugunsten des Bewerbers erfolgt ist, kann die Berufung durch den Bischof der Landeskirche erfolgen. Angesichts der Komplexität dieses Prozesses und auch in Hinblick auf die nötige Renovierung unserer Pfarrwohnung ist die Neubesetzung der Pfarrstelle nach der Sommerpause realistisch.
II. Pfarrgemeinde West
- Die vielfältigen Fragen aus der Gemeindeversammlung zu Strukturentwicklung und Aufgabenbewältigung der Pfarrgemeinde West bzw. ihres Ältestenkreises konnte Herr Stemmer nur zu Teilen beantworten:
1. Immobilienkonzept: Jeder Pfarrbezirk führt momentan eine Reduzierung seiner Räumlichkeiten durch. Solange die Baumaßnahmen nicht abgeschlossen sind, wird keine Immobilie in Kategorie 1 (d. h. die Immobilie wird auf jeden Fall erhalten und saniert) eingestuft. Dies gilt auch für unser Gemeindezentrum bei erfolgtem Chummy-Umbau, solange die Umbauten in anderen Gemeinden nicht abgeschlossen sind.
2. Über den Haushaltsplan der Kirchengemeinde West konnte kein Aufschluß erteilt werden. Die Teilgemeindeversammlung bat um einen Rechenschaftsbericht des Ältestenkreises West in einer ordentlichen Gemeindeversammlung der Pfarrgemeinde West gemäß der Grundordnung der Badischen Landeskirche.
3. Viele Teilnehmer äußerten Unmut über die fehlende Transparenz der für die Pfarrgemeinde West verantwortlichen Gremien.
4. Es wurde der Wunsch geäußert, daß die Pfarrer der Pfarrgemeinde West - nicht nur in Vakanzzeiten - auch außerhalb ihrer eigenen Predigtbezirke Gottesdienste halten, um so in den Bezirken bekannter zu werden und die Einheit der Pfarrgemeinde zum Ausdruck zu bringen.
III. Zusammenfassung der Gemeindearbeit des vergangenen Jahres und Ausblick
Im Gemeindebrief haben wir jetzt eine neue Rubrik: Sie heißt ‚aus dem Ältestenrat’ und soll über die Themen informieren, mit denen sich der Ältestenrat gerade beschäftigt. Im Januar hatten wir kurzfristig eine Mitarbeiterversammlung einberufen, um die Weiterarbeit während der Vakanz zu besprechen. Diese Initiativen sind zusammen mit der einberufenen Teilgemeindeversammlung Ausdruck dessen, daß wir die Arbeit des Ältestenrats transparent machen wollen und für sie auch den Rat der Gemeinde benötigen.
Die Arbeit des Ältestenrats ist einerseits bestimmt von der Mitorganisation der Gemeindearbeit wie Gemeindefest, Gestaltung von Gottesdiensten und andererseits vom täglichen Geschäft (Reparatur des Altars, Planung des Ortskirchgeldes, Entwurf eines Kirchenaustrittsbriefs usw.). Die darüber hinaus wichtigen Themen des vergangenen Jahres waren folgende - einige von ihnen standen immer wieder unter verschiedenen Gesichtspunkten auf der Tagesordnung:
- so etwa die Entstehung und Entwicklung der Pfarrgemeinde West mit Überlegungen zu einem gemeinsamen Logo, zu gemeinsamen Gottesdiensten, Klärungen der Finanzen usw. Dies ist ein komplexes Thema, da wir uns ja auch immer wieder von unseren Vertreterinnen im Ältestenkreis West über die Diskussionen und Beschlüsse infomieren lassen und auf dieser Grundlage dann eigene Überlegungen anstellen können. – Oft ist der Weg auch andersherum: Themen werden bei uns diskutiert, die dann von unseren Vertreterinnen in den Ältestenkreis West getragen werden.
- Ein anderes dieser Dauerthemen war im vergangenen Jahr das Jugendzentrum Chummy: Über die Bedingungen der Vermietung, Hausordnung und Baubeginn wurden immer wieder Gespräche mit dem Ältestenkreis West, dem Kirchenverwaltungsamt, dem Stadtteilverein sowie der Stadt Freiburg geführt, wodurch für uns eine Reihe Termine entstanden; diese Termine wahrzunehmen, ist für uns, die wir fast alle berufstätig sind, häufig schwierig.
- Hinzu kamen die Organisation der Öffentlichkeitsarbeit: vor allem die Gestaltung der Hompage und die Neuanschaffung von Schaukästen.
- Weiterhin wurden der Inhalt der Abkündigungen diskutiert, die Gestaltung des Gottesdienstraums durch die neuen Paramente in Angriff genommen, die Umbaumaßnahmen im Erdgeschoß mit einer größeren Gruppe interessierter Gemeindeglieder geplant und nicht zuletzt die Stellenausschreibung diskutiert und beschlossen.
Dies waren wohl die wichtigsten Aufgaben im vergangenen Jahr.
Bei vielen Themen – auch gerade bei Themen in bezug auf unsere neue Beheimatung in der Kirchengemeinde West - gab es in unserem Kreis unterschiedliche Auffassungen, und in manchen Fällen taten wir uns sehr schwer, bei den Diskussionen sachlich zu bleiben. Das hat natürlich auch damit zu tun, daß Kirche und Glauben sehr persönliche Erfahrungen und Überzeugungen beinhalten und deswegen die persönliche Betroffenheit häufig größer ist als etwa im beruflichen Bereich. Um dieses Verhältnis zu klären und auch um uns über das Ziel unserer Arbeit in dieser Gemeinde klar zu werden, haben wir uns in vier außerordentlichen Sitzungen unseres Kreises mit einem Gemeindeberater getroffen. Dabei ist uns klargeworden, daß wir die Verwurzelung in unserer Gemeinde und ihre kritische Begleitung dringend benötigen. Bei dem Streß und Druck, den die Vakanz und alle Umgestaltungen und Veränderungen der letzten Jahre mit sich gebracht haben, ist uns dies zu sehr aus dem Blickfeld entglitten. Wir bitten Sie, die Berichte im Gemeindebrief, die Mitarbeiterinformation, die nun bei Bedarf immer wieder erfolgen soll, und die Gemeindeversammlung als Ausdruck unseres Bemühens zu sehen, uns wieder stärker in der Gemeinde zu verankern.
Ich bin vor ein paar Tagen gefragt worden: ‚Wenn im Gottesdienst für die eigene Gemeinde und ihre vielfältigen Aufgaben gesammelt wird, welche vielen Gruppen sind denn da gemeint?’ Ich möchte diese Frage zum Anlaß nehmen, hier alle Gruppen aufzuzählen, die unser Gemeindeleben ausmachen und die Zeichen für die vielfältigen sozialen Verknüpfungen in unserer Gemeinde sind:
Fangen wir bei den Kindern an:
- Der monatliche Gottesdienst für Eltern und Kinder wird von einem eigenen Helferkreis vorbereitet, ebenso der wöchentliche Kindergottesdienst.
- Im vergangenen Jahr gab es zwei Projektchöre für Kinder, organisiert von Frau Bollinger: zum Gemeindefest im Sommer und zu Weihnachten.
- Das Krippenspiel hatte eine Rekordzahl von 30 Kindern.
- Die beiden Kinderkirchenübernachtungen waren hoffnungslos überbucht: Nicht alle Kinder, die sich anmelden wollten, konnten mitmachen, unangemeldete Kinder mußten nach Hause geschickt werden.
- Der Kindergarten hat unser Gemeindeleben im vergangenen Jahr durch die Gestaltung des Palmsonntagsgottesdienstes und die Mitwirkung am Gemeindefest bereichert.
- Seit dem letzten Jahr gibt es die Kids Go-Gruppe für 11-13jährige, die Ex-Konfi-Gruppe ist vor ein paar Wochen eingeschlafen – aber das ist nicht unüblich bei Ex-Konfi-Gruppen nach einem Jahr.
- Wir haben ein Team ehrenamtlicher Helferinnen, die an der Gestaltung und Durchführung des Konfirmandenunterrichts beteilig sind.
- Wöchentlich treffen sich Gebetskreis und Bibelkreis, sowie das Dienstagscafé, und auch der Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst will organisiert sein.
- Ein Frauentreff hat sich im vergangenen Jahr mit monatlichen Treffen neu gegründet.
- Der Erwachsenentreff bietet nach wie vor Vorträge und gemeinsame Unternehmungen an.
- Der Besuchsdienst setzt reorganisiert seine Arbeit fort.
- Die guten Erfahrungen mit dem Projektchor im Advent letzten Jahres möchte Frau Baltrusch in diesem Jahr zu Pfingsten wiederaufleben lassen.
- Die Zusammenarbeit mit unserer katholischen Nachbargemeinde St. Albert geht weiter, wie die Veranstaltungen zur ökumenischen Bibelwoche in den vergangenen zwei Wochen gezeigt haben.
- Natürlich gibt es auch den Ältestenrat, der sich momentan im 6 Wochen-Rhythmus trifft. Die Hälfte der Ältesten sitzt übrigens im
- Vorstand des Gemeindevereins, der als Träger des Kindergartens und Mitträger der Sozialstation eine wichtige diakonische Arbeit in unserer Gemeinde leistet. Darüber hinaus hatte der Gemeindeverein im Sommer zu einem gemeinsamen Nachmittag für die Vereinsmitglieder eingeladen, im Advent lud er gemeinsam mit dem Ältestenrat zu einem Adventsnachmittag für die älteren Gemeindeglieder ein.
- Bei der Organisation des Gemeindefestes im vergangenen Jahr haben viele geholfen, u. a. auch die „Tischtennisherren“, die immer dienstags in unseren Räumen trainieren, und auch eine ganze Reihe frisch Konfirmierter und neuer Konfirmanden und Konfirmandinnen.
- Und schließlich sollten wir die vielen nicht vergessen, die durch das Austragen der Gemeindebriefe die Matthäusgemeinde in jedes Haus bringen und denen dafür viel zu selten gedankt wird. Deshalb an dieser Stelle ein sehr herzliches Dankeschön an die Austräger.
Wenn man dann bedenkt, daß all diese Arbeit von Ehrenamtlichen geleistet wird, die nur sehr punktuell im vergangenen Jahr von Frau Jäger-Fleming unterstützt werden konnten und die jetzt die Arbeit selbständig fortsetzen, dann muß man in diesem Engagement das Wirken Gottes erkennen.
Es mag sein, daß an manchen Sonntagen oder in manchen Gruppen sich nur wenige zusammenfinden und man sich manchmal die Frage stellt: Lohnt es sich denn überhaupt? Da muß ich dann immer an Jesu Wort denken: ‚Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.’
Im Vertrauen auf diese Anwesenheit Gottes in unserem Tun und Planen möchte ich Ihnen abschließend einen kurzen Ausblick auf die nächsten Wochen in unserer Gemeinde geben und vor allem einige Punkte ansprechen, die im Gemeindebrief noch nicht angekündigt sind:
- Am nächsten Sonntag findet ein Familiengottesdienst statt, der von unserem Kindergarten gestaltet wird. Im Anschluß laden wir zu einem gemeinsamen Fastenessen zugunsten von ‚Brot für die Welt’ ein. Nachspeisen sind herzlich willkommen.
- Der Kindergarten wird in den nächsten Wochen im Foyer unseres Kirchenraums eine Bilderausstellung machen.
- Am 31. März treffen sich die Kinder- und Jugendmitarbeiter unserer Gemeinde um 20.30 Uhr, um die Aktionen des verbleibenden Jahres zu planen.
- Am 25. April findet der Vorstellungsgottesdienst mit Herrn Förschler, dem Bewerber auf unsere Pfarrstelle, statt. Im Anschluß an den Gottesdienst wird die Gemeinde eingeladen, den Bewerber näher kennenzulernen.
- Der Kindergarten feiert sein Sommerfest am 12. Juni und lädt die ganze Gemeinde hierzu herzlich ein.
- Am 9. Juli findet eine Kinderkirchennacht in Matthäus statt.
- Für den 18. Juli ist ein weiterer Familiengottesdienst geplant, für den Frau Bollinger voraussichtlich ein Singspiel mit den sangesfreudigen Kindern der Gemeinde einstudieren wird.
IV. Bericht Finanzen im Predigtbezirk Matthäus
Der Predigtbezirk Matthäus bildet einen Teilhaushalt der Gemeindeunion West. Die Zuweisungen aus der Kirchensteuer erreichen den Predigtbezirk nur indirekt über den Gesamthaushalt der West-Union. Die meisten größeren Ausgabenposten wie z. B. Immobilienkosten oder Kosten der Verwaltung, der Hausmeisterei oder der Kirchenmusik werden im Rahmen des Gesamthaushalts der West-Union verwaltet.
Der Haushalt des Predigtbezirks speist sich im Wesentlichen aus Einnahmen durch Spenden, Opfer, Kirchgeld und Einnahmen aus Veranstaltungen. Aus diesen Mitteln werden die direkten Verbrauchskosten für die Durchführung der Gottesdienste und der allgemeinen Gemeindearbeit ebenso bestritten wie die Kosten für Telefon, Kopierer, Papier oder andere Büromaterialien, die Durchführung von Festen oder den Gemeindebrief.
Für das Jahr 2009 konnte die Matthäus-Gemeinde wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen.
Die Einnahmen aus Opfern, Spenden, Kirchgeld und sonstigen Einnahmen lagen mit insgesamt 17.811,82 Euro deutlich höher als im Jahr 2008 (14.449,15 Euro). Der Grund für diese hohen Einnahmen ist wesentlich in dem deutlich erhöhten Spendenaufkommen, insbesondere bei zweckgebundenen Spenden, zu finden.
Die Ausgaben liegen mit insgesamt 17.762,73 Euro knapp 50,00 Euro unterhalb der Einnahmen und damit ebenfalls deutlich höher als 2008 (13.083,19 Euro). Hier schlug besonders der Erwerb der Paramente mit 3.360,00 Euro zu Buche.
Durch den Wegfall der Mieteinnahmen im Jahr 2007 hatte es zunächst eine Deckungslücke im Haushalt gegeben. Diese Lücke konnte durch die strengere Haushaltsdisziplin bereits 2008 geschlossen werden. Seit 2009 versuchen wir, über die Budgetierung von Ausgabenposten eine bessere Übersicht über das Verhältnis von Ausgaben und Einnahmen zu erlangen.
Für dieses Jahr ist wieder mit einem engeren Haushalt zu rechnen. Entsprechend müssen die Einzelbudgets angepaßt werden. Mittelfristig wäre zu wünschen, daß die Ausgaben regelmäßig unterhalb der Einnahmen liegen, so daß wir wieder eine geringe Rücklage bilden können, aus der auch einmal größere Anschaffungen oder Reparaturen bestritten werden können.
V. Homepage
Im letzten Jahr haben wir uns intensiv mit den Möglichkeiten der Information über das Internet auseinandergesetzt. Aus den vielen Ideen eines eigenen Internetauftritts ist schließlich ein gemeinsamer Auftritt der Predigtbezirke der Pfarrgemeinde Freiburg West geworden.
Die Homepage der Pfarrgemeinde West ist unter der Adresse:
zu finden. Von dieser Seite aus sind sämtliche Ortsgemeinden zu besuchen. Direkt zur Matthäusgemeinde kommt man unter der Adresse:
http://www.matthaeus.ekifrei-west.de/
Auf der Site unserer Gemeinde sind aktuelle Informationen und Hintergrundinformationen zur Matthäusgemeinde zu finden. Betreut wurde die Seite bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Ältestenkreis von Simone Winter, seither wird sie von Renate Bock auf dem aktuellsten Stand gehalten.
VI. Rückblick auf die Vakanzvertretung durch Frau Jäger-Fleming
Liebe Gemeinde, liebe Gäste, Sie haben jetzt schon viel über unsere Vakanzzeit gehört, aber drei Jahre ohne Pfarrerin oder Pfarrer sind eine lange Zeit, und drei Jahre werden ja bis zur Neubesetzung unserer Pfarrstelle auf jeden Fall vergehen.
Ich möchte aber trotzdem noch ein paar Sätze zur Vakanz sagen, nicht um zu klagen, sondern um zu danken: Danken nicht dafür, daß wir uns so lange allein regieren durften, sondern danken dafür, daß Frau Jäger-Fleming die Zeit vom Abschied von Paetzholdts bis zu einer Neubesetzung der Stelle für 1 ¼ Jahre überbrückt hat.
Frau Jäger-Fleming war zwar nur ‚Vikarin’, sie wurde von uns aber empfangen wie eine neue Pfarrerin - vor allem auch mit allen Wünschen um Unterstützung - sowohl von der Gemeinde als auch von allen Gruppen. Frau Jäger-Fleming hat sich mit Feuereifer in die Aufgaben gestürzt, so daß wir schon manchmal dachten: ‚Bei diesem Tempo kann sie das aber nicht lange durchhalten.’
Wir wußten leider bald, daß ihre Zeit in unserer Gemeinde begrenzt sein würde, da ihre Schwerpunkte in ihrer Tätigkeit besser zum Profil einer anderen Gemeinde paßte als zu dem unserer Gemeinde. Wir sind ihr aber dankbar dafür, daß sie doch eine ganze Menge Kontinuität in unsere Gemeinde gebracht hat, nicht zuletzt durch ihr klares liturgisches Konzept, über das sich viele Gemeindeglieder sehr erfreut geäußert haben und das zu einem erfreulich guten Gottesdienstbesuch beitrug.
Für diese Zeit, die unsere Gemeinde in der Vakanzzeit stabilisiert hat, möchte ich mich auch im Namen meiner Mitältesten ganz herzlich bedanken.

